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Geschichte der Gemeinde

Aquarellzeichnung Korneliuskirche

Aqu.: P. Schmidt-Schönberg

50 Jahre Kornelius – Gemeinde

Auszug aus der Festschrift zum
Gemeindejubiläum
am 4. Oktober 2003

Bereits in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts waren in der Kapernaumgemeinde Überlegungen im Gange, den Nordteil der Gemeinde abzugliedern und hier eine eigenständige Gemeinde zu gründen. Für dieses Vorhaben hatte die Stadtsynode zehn Jahre vor dem 2. Weltkrieg ein Grundstück in der Dubliner Ecke Edinburger Strasse erworben.
Nach dem ersten Weltkrieg waren die Bevölkerungszahlen rapide angestiegen und damit auch die Gemeinde stark gewachsen.
So nutzte „Kapernaum – Nord“ seit 1927 die Kapelle des Domfriedhofes an der Müllerstrasse als Gotteshaus.
Die Kriegsereignisse vereitelten dann vorerst alle Pläne zur Gemeindegründung.
Dennoch blieb auch in den Zeiten größter Not das gottesdienstliche Leben im Nordteil Kapernaums lebendig. Nach der Zerstörung der Friedhofskapelle 1943 wurde ein Raum in der Ofner Strasse als Kirchsaal genutzt, 1948 ein Raum in der Lessingschule in der Schöningstrasse.
Erst am 25. Mai 1950 konnte die Kapelle an der Müllerstrasse durch Generalsuperintendent Jacobi wieder eingeweiht werden. Sie erhielt bei diesem Anlass den Namen „Korneliuskirche“.
Die Auszählung der Evangelischen aufgrund einer Volkszählung von 1950 ergab, dass im Gebiet der Kapernaumgemeinde insgesamt 39.495 Gemeindeglieder lebten, davon ungefähr die Hälfte (13.135) im Nordteil, der heutigen Korneliusgemeinde.
Schließlich wurde entschieden, Nord – Kapernaum zu einer eigenen Gemeinde zu machen. So heißt es in der Urkunde vom 1. Oktober 1953:
„...Die Glieder der Evangelischen Kapernaum – Gemeinde in Berlin, Kirchenkreis Berlin Stadt II, die im Nordteil dieser Gemeinde wohnen, werden aus dieser ausgemeindet. ... Diese Urkunde tritt am 1. Oktober 1953 in Kraft.“
Damit war die Korneliusgemeinde gegründet. Neben der Kapelle in der Müllerstrasse hatte die Gemeinde nur einen kleinen Laden in der Glasgower Strasse 27a zur Verfügung. Fast sechs Jahre musste die Gemeinde mit diesem Kompromiss auskommen, bis dann endlich 1959 das Gemeindehaus in der Edinburger Strasse bezogen werden konnte. 1964 wurde die Kindertagesstätte fertiggestellt und 1975 schließlich die Kirche in der Dubliner Strasse eingeweiht. Die Weihe der Jann – Orgel fand 1980 statt.
Wie hat Kornelius nach der Loslösung von Kapernaum all dies schaffen können, ohne jedes eigene Kapitalvermögen? Vor allem durch die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, die u.a. im Kornelius Kirchbauverein Spenden sammelten, die dann den Bau von Gemeindehaus, Kita, Kirche und der Orgel ermöglichten.
Wie alle anderen Gemeinden in der Innenstadt leidet auch die Korneliusgemeinde unter dem Rückgang der Mitgliederzahlen. Derzeit sind es noch ca. 4.400 (anno 2003). Was kann heute der Auftrag einer Kirchengemeinde im Norden des Kirchenkreises Wedding sein? Diese Frage wird uns auch in den nächsten Monaten im gemeinsamen GKR mit Kapernaum beschäftigen. Wie kann ein Gemeindeaufbau gelingen in einer Zeit, die deutlich stärker als die der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Säkularisation und Kirchenferne geprägt ist?
Wir hoffen, dass eine Öffnung der Häuser für die Menschen, die in der Nähe der Gemeinde wohnen, zu solch einem Aufbau hilft.









60 Jahre Kirchbauverein

Der Kornelius Kirchbauverein wird in diesem Jahr 60 Jahre alt.
Aus diesem Grund veröffentlichen wir hier einen Brief von Andres Ewert, Urgestein unserer Gemeinde.
Das Schreiben gibt einen Einblick in die erste Zeit der Korneliusgemeinde.

Wie einst alles begann

Zum Tod von Pfarrer Schaaff

Martin Schaaff 1958

Foto: Kornelius

Traurige Nachricht

Andres Ewert gestorben

Bilder aus der Geschichte

Fotos aus den Anfängen der Korneliusgemeinde

alle Rechte beim GKR Kornelius !

Der Architekt unserer Häuser

Hans Christian Müller

unser Baumeister für Kornelius

Entwurf d. Gemeindehauses

Foto: Kornelius

Kornelius Kirche

Foto: Buve

hier residierte die Gemeinde

Glasgower Strasse 27

Foto: Kornelius

Tag der Einweihung des Gemeindehauses

Umzug v.d. Glasgower i.d. Edinburger

Foto: Kornelius